24-Stunden-Seniorenbetreuung zu Hause in der Schweiz

Was kostet ein Altersheim pro Monat?

Kosten, Finanzierung und die Alternative zu Hause – transparent erklärt.

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Ein Pflegeheimplatz in der Schweiz kostet durchschnittlich CHF 8’000 bis 12’000 pro Monat – im Mittel rund CHF 332 pro Tag (Bundesamt für Statistik). Rund zwei Drittel davon, also etwa CHF 6’900 pro Monat, tragen Bewohnerinnen und Bewohner aus eigener Tasche. Der genaue Betrag hängt vom Kanton, vom Heim und von der Pflegestufe ab.

Die 24-Stunden-Betreuung zu Hause von seniorencare24 beginnt bei CHF 5’080 pro Monat (5 Tage/Woche) bzw. CHF 7’530 pro Monat (7 Tage/Woche) – all-inclusive und mit persönlicher 1:1-Betreuung im vertrauten Zuhause.

Altersheim, Pflegeheim, Alters- und Pflegeheim: der Unterschied

Die Begriffe werden im Alltag vermischt, und das ist auch kein grosses Versehen: Ein Altersheim richtet sich an weitgehend selbstständige Menschen mit wenig Pflegebedarf, ein Pflegeheim an Menschen, die rund um die Uhr Pflege brauchen. In der Schweiz führen die meisten Institutionen heute beides unter einem Dach und heissen deshalb Alters- und Pflegeheim.

Für die Kosten spielt die Bezeichnung kaum eine Rolle. Abgerechnet wird nach Pflegebedarf, nicht nach dem Namen des Hauses. Wer im selben Heim von der Alters- in die Pflegeabteilung wechselt, zahlt mehr, weil die Pflegestufe steigt – nicht, weil das Schild an der Tür ein anderes ist.

Die drei Kostenblöcke – und wer sie zahlt

Kostenblock Betrag pro Monat Wer zahlt
Pension (Unterkunft & Verpflegung)
CHF 3’500–5’500 Bewohner:in selbst
Betreuung (Begleitung, Aktivierung, Alltag)
mehrere Hundert bis über CHF 1’000 Bewohner:in selbst
Pflege (Krankenpflege-Leistungen)
CHF 9.60–115.20 pro Tag Krankenkasse + öffentliche Hand; Eigenanteil max. CHF 23/Tag
Total typisch
CHF 8’000–12’000

Quelle: Bundesamt für Statistik (∅ CHF 332/Tag) sowie Curaviva-Faktenblatt zur Pflegefinanzierung. Trotz Beiträgen von Krankenkasse und öffentlicher Hand verbleiben im Schnitt rund zwei Drittel der Kosten – etwa CHF 6’900 pro Monat – bei den Bewohnenden.

Wer zahlt was im Pflegeheim?

Die Pflegefinanzierung in der Schweiz teilt die Kosten auf drei Schultern auf:

  • Bewohner:in selbst: Pension und Betreuung vollständig, plus ein gedeckelter Pflege-Eigenanteil von maximal CHF 23 pro Tag.

  • Krankenversicherung: ein fixer Beitrag an die Pflege, gestaffelt nach Pflegestufe (CHF 9.60 bis 115.20 pro Tag).

  • Öffentliche Hand: Kanton und Gemeinde übernehmen die Restfinanzierung der Pflege.

Reichen Einkommen und Vermögen nicht aus, springen Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV/IV ein. Netto verbleiben je nach Kanton und Pflegestufe oft CHF 4’000 bis 8’000 pro Monat aus eigener Tasche.

Pflegeheim oder 24-Stunden-Betreuung zu Hause?

Kosten pro Monat

Betreuung zu Hause

ab CHF 5’080 (all-inclusive)

Pflegeheim

~CHF 6’900 selbst

1:1-Betreuung

Betreuung zu Hause

Ja

Pflegeheim

Selten

Vertraute Umgebung

Betreuung zu Hause

Eigenes Zuhause

Pflegeheim

Heim

Betreuungsstart

Betreuung zu Hause

Wenige Tage (Notfall 48–72 h)

Pflegeheim

Oft Wartelisten

Die Alternative: 24-Stunden-Betreuung zu Hause

Statt eines Heimeintritts ermöglicht seniorencare24 das Verbleiben im eigenen Zuhause – mit einer persönlich ausgewählten Betreuungsperson, die rund um die Uhr da ist. Die Preise sind transparent und all-inclusive:

Details zu den Paketen finden Sie in unserem Kostenüberblick. Einen direkten Gegenüberstellung lesen Sie unter Zuhause vs. Alters- oder Pflegeheim.

Ferienbett und Kurzzeitaufenthalt: was ein Platz auf Zeit kostet

Nicht jeder Heimaufenthalt ist auf Dauer angelegt. Viele Heime halten sogenannte Ferienbetten bereit – Plätze für einige Wochen, etwa nach einem Spitalaufenthalt oder wenn betreuende Angehörige selbst in die Ferien fahren. Abgerechnet wird ein solcher Aufenthalt nach demselben Muster wie ein fester Platz: pro Tag, aufgeteilt in Pension, Pflege und Betreuung.

Der Unterschied liegt weniger im Tagessatz als in dem, was ihn abfedert. Der Pflegeanteil wird auch bei einem befristeten Aufenthalt über die Krankenkasse abgerechnet, der Eigenanteil bleibt gedeckelt. Ergänzungsleistungen dagegen sind auf die dauernde Wohnsituation ausgelegt; wer nur wenige Wochen bleibt, trägt Pension und Betreuung in aller Regel vollständig selbst. Bei zwei bis drei Wochen kommen so rasch mehrere tausend Franken zusammen, ohne dass sich an der Wohnsituation etwas ändert.

Wer eine Überbrückung sucht und nicht den Umzug, sollte deshalb beide Wege durchrechnen. Eine Betreuung zu Hause auf Zeit ist bei uns ausdrücklich vorgesehen: 13 Tage ab CHF 3’700, siehe unverbindlich schnuppern. Die gewohnte Wohnung bleibt dabei erhalten, was nach einem Spitalaufenthalt oft mehr zur Erholung beiträgt als das Zimmer selbst.

Warum die Kosten je Kanton und Heim unterschiedlich sind

Der Durchschnitt von rund CHF 332 pro Tag verdeckt eine erhebliche Spannweite. Drei Faktoren erklären die Unterschiede.

Erstens die Pflegestufe: Der Beitrag der Krankenkasse ist gesetzlich gestaffelt und reicht von CHF 9.60 bis CHF 115.20 pro Tag. Je höher der eingestufte Pflegebedarf, desto mehr übernimmt die Kasse, während der Anteil für Pension und Betreuung unverändert bei den Bewohnenden bleibt.

Zweitens der Kanton: Restfinanzierung und Beiträge der öffentlichen Hand sind kantonal geregelt, ebenso die Tarife. Zwei Heime mit gleichem Angebot können deshalb je nach Standort unterschiedlich viel kosten.

Drittens das Heim selbst: Zimmergrösse, Einzel- oder Doppelzimmer und Zusatzleistungen wirken direkt auf den Pensionspreis. Wie der Pflegebedarf ermittelt wird und welche Stufen es gibt, steht unter Pflegestufen in der Schweiz.

Was Sie ein Heim vor dem Eintritt fragen sollten

Weil Offerten unterschiedlich aufgebaut sind, lohnt sich eine Frageliste. Diese Punkte machen Angebote vergleichbar:

  • Wie hoch ist der Pensionspreis pro Tag, und was ist darin enthalten?

  • Welche Betreuungsleistungen sind eingerechnet und welche werden separat verrechnet?

  • Welche Pflegestufe wird angenommen, und was passiert bei einer Höhereinstufung?

  • Welche Zusatzkosten fallen regelmässig an, etwa Wäsche, Coiffeur, Begleitung zu Terminen?

  • Wie hoch ist der tägliche Pflege-Eigenanteil, und ist er ausgeschöpft?

  • Wie lange ist die Wartezeit, und wie sind Kündigung und Rückerstattung geregelt?

Sinnvoll ist, dieselbe Liste auch an die Alternative zu stellen. Bei der Betreuung zu Hause sind Betreuungseinsatz, Organisation, Beratung, Administration und Hotline im Monatspreis enthalten, während die medizinische Pflege über die Spitex und die Krankenkasse läuft.

Häufige Fragen zu den Altersheim-Kosten

Durchschnittlich CHF 8’000 bis 12’000 pro Monat bzw. rund CHF 332 pro Tag (Bundesamt für Statistik). Rund zwei Drittel – etwa CHF 6’900 pro Monat – tragen die Bewohnerinnen und Bewohner selbst.

Der Pflege-Eigenanteil ist gesetzlich auf maximal CHF 23 pro Tag begrenzt. Pension (Unterkunft und Verpflegung) und Betreuung sind zusätzlich vollständig selbst zu tragen.

In vielen Fällen ja. Die 24-Stunden-Betreuung von seniorencare24 beginnt bei CHF 5’080 pro Monat (5 Tage/Woche) bzw. CHF 7’530 pro Monat (7 Tage/Woche) – all-inclusive und mit persönlicher 1:1-Betreuung, während beim Pflegeheim oft rund CHF 6’900 pro Monat selbst zu tragen sind.

Reichen Einkommen und Vermögen nicht aus, springen Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV/IV ein. Die Restfinanzierung der Pflege übernimmt die öffentliche Hand (Kanton und Gemeinde).

In den allermeisten Fällen nicht. Zuerst zählen Einkommen und Vermögen der betroffenen Person, danach greifen Ergänzungsleistungen zur AHV. Erst wenn das nicht reicht, kann das Gemeinwesen auf die Verwandtenunterstützungspflicht nach Artikel 328 ZGB zurückgreifen, und zwar nur bei Kindern, die in günstigen Verhältnissen leben. Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) nennt dafür Richtwerte, die nicht bindend sind und kantonal unterschiedlich gehandhabt werden: Im SKOS-Beispiel liegt die Schwelle für ein Ehepaar mit zwei Kindern in Ausbildung bei rund CHF 220’000 Einkommen. Wichtig: Das Heim selbst kann nie direkt auf die Kinder zugreifen, nur das Gemeinwesen. Weil die Beurteilung immer im Einzelfall erfolgt, lohnt sich bei einer konkreten Forderung eine Beratung bei der Wohngemeinde oder einer Rechtsberatung.

Persönliche Betreuung rund um die Uhr, Haushaltsführung, Begleitung im Alltag, Aktivierung und Medikamenten-Erinnerung durch eine bei Ihnen wohnende Betreuungsperson. Die medizinische Pflege koordiniert seniorencare24 mit der lokalen Spitex.

Drei Stellen teilen sich die Rechnung, aber sehr ungleich. Die obligatorische Krankenpflegeversicherung zahlt einen nach Pflegestufe festgelegten Beitrag an die Pflege. Kanton und Gemeinde übernehmen die sogenannte Restfinanzierung, also was von den Pflegekosten nach Kassenbeitrag und Eigenanteil offenbleibt. Alles Übrige – Pension, Verpflegung, Betreuung – tragen die Bewohnerinnen und Bewohner selbst, im Schnitt rund zwei Drittel der Gesamtrechnung. Reichen Rente und Vermögen nicht, greifen Ergänzungsleistungen zur AHV.

Ein Ferienbett wird nach demselben Tagessatz abgerechnet wie ein fester Platz, also Pension, Pflege und Betreuung zusammen. Der Pflegeanteil läuft auch bei einem befristeten Aufenthalt über die Krankenkasse, der Eigenanteil bleibt gedeckelt. Ergänzungsleistungen sind dagegen auf die dauernde Wohnsituation ausgelegt und greifen bei wenigen Wochen in der Regel nicht – Pension und Betreuung bleiben damit vollständig selbst zu tragen. Wer eine Überbrückung sucht, sollte die Betreuung zu Hause auf Zeit gegenrechnen: bei seniorencare24 13 Tage ab CHF 3’700.