24-Stunden-Seniorenbetreuung zu Hause in der Schweiz

Pflegende Angehörige: Entlastung und Unterstützung

Was Ihnen zusteht – und wie Sie wieder durchatmen können.

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Pflegende Angehörige leisten Enormes – oft über Jahre und neben Beruf und Familie. Diese Aufgabe ist wertvoll, kann aber auch stark belasten. Dieser Ratgeber zeigt, welche Entlastungs- und Unterstützungsmöglichkeiten es in der Schweiz gibt, welche finanziellen Hilfen infrage kommen und wie eine Betreuung zu Hause spürbar Druck von den Schultern nimmt.

Herausforderungen für pflegende Angehörige

Die Belastung hat viele Gesichter:

  • Körperliche und seelische Erschöpfung durch dauernde Verantwortung

  • Kaum Auszeiten und wenig Zeit für eigene Bedürfnisse

  • Schwierige Vereinbarkeit von Betreuung, Beruf und Familie

  • Das Gefühl, den Anforderungen nicht mehr gerecht zu werden

Sich Unterstützung zu holen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Voraussetzung dafür, langfristig für einen geliebten Menschen da sein zu können.

Finanzielle Hilfen und Entschädigung

In der Schweiz gibt es mehrere Instrumente, die pflegende Angehörige finanziell unterstützen können. Anspruch und Höhe sind individuell und sollten mit der Ausgleichskasse bzw. dem Kanton abgeklärt werden:

  • Betreuungsgutschriften der AHV: werden bei der späteren Rentenberechnung angerechnet, wenn Angehörige mit erheblichem Betreuungsaufwand betreut werden.

  • Hilflosenentschädigung (AHV/IV): für Personen, die im Alltag regelmässig auf Hilfe Dritter angewiesen sind.

  • Ergänzungsleistungen (EL): wenn Rente und Einkommen die Lebenskosten nicht decken.

  • Anstellung von Angehörigen: einzelne Spitex-Organisationen ermöglichen die Anstellung und Entlöhnung betreuender Angehöriger – die Voraussetzungen sind je nach Anbieter und Kanton unterschiedlich.

Entlastung durch 24-Stunden-Betreuung zu Hause

Eine bei der betreuten Person wohnende Betreuungsperson übernimmt Alltag, Begleitung und Aufsicht rund um die Uhr. Das schafft verlässliche Auszeiten für Angehörige und gibt die Sicherheit, dass jemand da ist – Tag und Nacht. So bleibt wieder Raum für die eigene Gesundheit und für echte Nähe statt reiner Pflege.

Wie wir Familien konkret entlasten, lesen Sie unter Familie entlasten. Sie können unsere Betreuung auch unverbindlich schnuppern.

Häufige Fragen für pflegende Angehörige

Infrage kommen unter anderem Betreuungsgutschriften der AHV, die Hilflosenentschädigung (AHV/IV) und Ergänzungsleistungen (EL). Anspruch und Höhe sind individuell und werden mit der Ausgleichskasse bzw. dem Kanton abgeklärt.

Betreuungsgutschriften der AHV sind keine Auszahlung, sondern ein Anrechnungsbetrag, der bei der späteren Rentenberechnung berücksichtigt wird, wenn man Angehörige mit erheblichem Betreuungsaufwand betreut.

Die Hilflosenentschädigung von AHV oder IV unterstützt Personen, die für alltägliche Verrichtungen regelmässig auf die Hilfe Dritter angewiesen sind. Sie wird bei der zuständigen Ausgleichskasse beantragt.

Teilweise ja: Einzelne Spitex-Organisationen ermöglichen die Anstellung und Entlöhnung betreuender Angehöriger. Die Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Anbieter und Kanton und sollten direkt abgeklärt werden.

Eine bei der betreuten Person wohnende Betreuungsperson übernimmt Betreuung und Aufsicht rund um die Uhr. Das schafft verlässliche Auszeiten. Die Preise beginnen bei CHF 5’080 pro Monat (5 Tage/Woche) bzw. CHF 7’530 pro Monat (7 Tage/Woche).