24-Stunden-Seniorenbetreuung zu Hause in der Schweiz

Eltern zu Hause betreuen lassen

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Wenn Nähe zur Belastung wird – Entlastung für pflegende 
Angehörige

Viele Angehörige übernehmen aus Liebe, Loyalität oder schlicht aus Pflichtgefühl die Betreuung eines Elternteils oder Partners. Oft beginnt es schleichend: Die Mutter kommt allein nicht mehr durch den Tag, der Vater vergisst Mahlzeiten oder Termine. Anfangs gut machbar, wird die Aufgabe mit zunehmendem Pflegebedarf schnell zur Dauerbelastung. Beruf, Familie und eigene Bedürfnisse geraten ins Hintertreffen – und irgendwann fehlt die Kraft. Wer dann eine Betreuerin für die Mutter oder den Vater sucht, findet bei uns geprüfte Betreuungspersonen, die zu Hause einziehen und den Alltag mittragen. Genau hier setzt unsere Unterstützung an.

Zeit für sich ohne schlechtes Gewissen

Mit einer professionellen Betreuungsperson, die dauerhaft im Haushalt wohnt, schaffen wir Entlastung auf allen Ebenen: körperlich, emotional und organisatorisch. So entsteht Freiraum – für echte Begegnungen, entspannte Momente und ein wertschätzendes Miteinander.

Früherkennung von Überlastung

Viele Angehörige unterschätzen ihre Erschöpfung. Unsere Beratung hilft, Warnzeichen zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern.

Rollenklärung: Wieder Tochter, Partner oder Sohn sein dürfen

Wenn die Betreuung nicht mehr auf den Schultern der Familie lastet, bleibt mehr Raum für das, was wirklich zählt: Nähe, Gespräche, gemeinsame Zeit.

Haushalt und Betreuung aus einer Hand

Unsere Betreuungspersonen übernehmen auch tägliche Aufgaben wie Kochen, Waschen und Einkaufen. Das entlastet nicht nur die Senior:innen, sondern auch deren Umfeld.

Woran merken Angehörige, dass es Unterstützung braucht?

Der Entschluss, die eigenen Eltern zu Hause betreuen zu lassen, fällt selten an einem einzigen Tag. Meist verschiebt sich der Alltag schleichend: Der Haushalt bleibt liegen, Mahlzeiten werden unregelmässig, Termine und Medikamente geraten in Vergessenheit. Nach einem Sturz oder einem Spitalaufenthalt wird sichtbar, was vorher unbemerkt blieb.

Parallel verändert sich die Rolle der Kinder. Aus Besuchen werden Einsätze, aus Telefonaten Kontrollen. Wer berufstätig ist, womöglich selbst Familie hat und dazu weite Wege fährt, kommt an eine Grenze. Das ist kein Versagen, sondern eine Frage der Belastbarkeit: Eine Begleitung rund um die Uhr lässt sich neben einem eigenen Leben auf Dauer nicht leisten.

Eltern zu Hause betreuen lassen: wie es abläuft

Wenn Angehörige sich für eine Betreuung im eigenen Zuhause entscheiden, übernimmt seniorencare24 die Organisation. Der Weg dorthin ist überschaubar:

  • Erstgespräch und Bedarfsermittlung: Wir klären gemeinsam, welche Unterstützung tatsächlich nötig ist.

  • Auswahl der Betreuungsperson: Wir schlagen passende Profile vor, etwa nach Sprache und Erfahrung. Die Familie entscheidet mit, ein Videocall ist inbegriffen.

  • Start des Einsatzes: Vertrag, Anreise und Briefing organisieren wir.

  • Laufende Begleitung: Unser Team bleibt Ansprechpartner, bei Fragen, bei einem Wechselwunsch und in Notsituationen.

Für den Fall eines Ausfalls oder einer Unzufriedenheit besteht eine Ersatzgarantie, und die Notfall-Hotline ist rund um die Uhr erreichbar. Damit liegt die Verantwortung für die Organisation nicht mehr bei der Familie.

Betreuung mit System – individuell abgestimmt

Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir ein Betreuungskonzept, das sowohl den Bedürfnissen der Senior:innen als auch jenen der Angehörigen gerecht wird. Unsere sorgfältig ausgewählten Betreuerinnen bringen Erfahrung, Einfühlungsvermögen und eine fundierte Ausbildung mit.

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Das Gespräch mit den Eltern führen

Viele Angehörige zögern, das Thema anzusprechen, weil sie eine Zurückweisung erwarten. Hilfreich ist, nicht mit der Lösung zu beginnen, sondern mit der Beobachtung: was aufgefallen ist, und was Sorgen macht. Wer selbst betroffen ist, hört heraus, ob es um Fürsorge oder um Fremdbestimmung geht.

Wichtig ist die Botschaft, worum es bei dieser Lösung gerade nicht geht: nicht um einen Umzug, nicht um die Aufgabe der Selbstständigkeit. Die Wohnung bleibt, der Tagesrhythmus bleibt, die Nachbarschaft bleibt. Es kommt Unterstützung dazu.

Wer zuerst unverbindlich ausprobieren möchte, findet in der 13-tägigen Schnupperphase einen Einstieg ohne lange Bindung. Details dazu stehen unter 24-Stunden-Betreuung zu Hause und unter unsere Kosten. Wer sich mit der eigenen Rolle als betreuende Tochter oder betreuender Sohn auseinandersetzt, findet weitere Hinweise unter pflegende Angehörige.

Häufige Fragen von Angehörigen

Über eine 24-Stunden-Betreuung: Eine Betreuungsperson zieht in den Haushalt ein und begleitet den Alltag rund um die Uhr, an fünf oder sieben Tagen pro Woche. seniorencare24 organisiert Auswahl, Vertrag, Anreise und Briefing und bleibt während des Einsatzes Ansprechpartner.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir klären im Erstgespräch den Bedarf: Wie viel Unterstützung braucht Ihre Mutter, welche Sprache soll die Betreuerin sprechen, gibt es eine Demenzdiagnose? Danach schlagen wir passende Profile vor, Ihre Mutter und Sie entscheiden gemeinsam. In dringenden Fällen ist der Start am gleichen Tag möglich.

Die Preise sind schweizweit einheitlich: ab CHF 5’080 pro Monat bei fünf Betreuungstagen und ab CHF 7’530 pro Monat bei sieben Tagen. Zum Kennenlernen gibt es eine 13-tägige Schnupperphase ab CHF 3’700. Eine finanzielle Unterstützung über Hilflosenentschädigung, Ergänzungsleistungen oder eine Zusatzversicherung ist möglich, wir klären das gemeinsam ab.

Nein. Die Betreuung im Alltag übernimmt die Betreuungsperson, medizinische Pflege wird mit der lokalen Spitex koordiniert. Angehörige bleiben eingebunden, ohne die durchgehende Verantwortung tragen zu müssen.

Meist hilft es, mit der eigenen Beobachtung zu beginnen statt mit der Lösung, und deutlich zu machen, was gleich bleibt: die Wohnung, der Tagesrhythmus, das Umfeld. Die Schnupperphase über 13 Tage senkt die Schwelle, weil sie keine langfristige Entscheidung verlangt.

Nach dem Erstgespräch schlagen wir passende Profile vor. Der zeitliche Ablauf hängt von der Verfügbarkeit und von den Anforderungen ab, etwa an die Sprache. Nach einem Spitalaufenthalt richten wir den Start auf den Austrittstermin aus.

Dann greift die Ersatzgarantie. Sie gilt bei Ausfall ebenso wie bei Unzufriedenheit mit der zugeteilten Person.